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Aktuelles aus Dessau-Roßlau

Aktuelles aus dem Bereich

Ende der Förderung des XENOS-Projektes

 

Hiermit verabschiedet sich das XENOS-Projekt "Interkulturelle Sensibilisierung in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege" der St. Johannis GmbH in Kooperation mit der DAA Deutsche Angestellten-Akademie.

Wir möchten uns bei Ihnen für Ihr Interesse und die langjährige gute Zusammenarbeit bedanken!


Während der 3jährigen Projektförderung war es uns ein großes Anliegen, die zunehmende Relevanz der Themen Kultursensible Pflege und Interkulturelle Öffnung der Pflege in Sachsen-Anhalt zu vermitteln und Auszubildende und in der Pflege Tätige dafür zu sensibilisieren.

Das XENOS-Projekt endet am 19.02. Wir sind aber weiterhin bemüht, dass Ihnen die  Referentinnen und Referenten mit ihren Kompetenzen zur Verfügung stehen. Dafür müssen wir neue Wege und Unterstützung finden. Bei Interesse setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Wir bleiben weiterhin mit Ihnen in Kontakt:

Email: migra-de@stejh.de
  Internet: www.kultursensibel-pflegen.de
facebook: Interkulturelle-Sensibilisierung-in-der-Pflege

Im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen sagen wir

"Auf Wiedersehen"!

 

  

Das XENOS-Projekt lud zur Fachtagung "Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu einer gesunden Vielfalt" mit 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Pflege und Migrationsarbeit

 

Auf großes Interesse stieß eine Fachtagung zum Thema „Gesunde Vielfalt in Sachsen-Anhalt“ zur interkulturellen Öffnung in der Pflege am Mittwoch, d. 09.11.2011 im Arbeits- und Sozialministerium Magdeburg. Insgesamt 122 Teilnehmer aus den Bereichen der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege, aus Jobcentern, Kommunalen Verwaltungen, Gesundheitsämtern, ein Masterstudiengang der Hochschule Magdeburg-Stendal, eine Altenpflegeklasse der Berufsschule V aus Halle sowie Akteure aus der Sozialen- und Integrationsarbeit waren gekommen, um an Workshops teilzunehmen und Impulsvorträge zu verfolgen. Dabei informierten sie sich über den Stand des Demografischen Wandels in der Pflege, über Anforderungen an die interkulturelle Kommunikation im Pflegealltag und die Maßnahmen zur Förderung der interkulturellen Öffnung im Krankenhaus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten ausgiebig mit den angereisten Experten aus ganz Deutschland. So lieferte beispielsweise Niels-Jens Albrecht, der Leiter der Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit am Universitätsklinikum Hamburg–Eppendorf einen interessanten Einblick über die interkulturelle Öffnung des Klinikums in der Hansestadt. Die abschließende Podiumsdiskussion fasste den Tag noch einmal zusammen.


Fazit der Veranstaltung: „Interkulturelle Öffnung“ ist ein Zukunftsthema, mit welchem sich die Gesellschaft nicht nur in der Pflege auseinandersetzen muss. Künftig wird es nicht nur mehr Patienten mit Migrationshintergrund geben sondern auch mehr Arbeitnehmer aus anderen Ländern. Dabei gilt es nicht nur Sprachbarrieren zu überwinden. Außerdem müsse der Begriff in Zukunft weiter gefasst werden, da es in  gesunden zwischenmenschlichen Beziehungen immer um Verständnis, Einfühlungsvermögen und Achtung vor dem Bedürfnis des Anderen gehe. Nicht allein verschiedene Muttersprachen erschwerten die Kommunikation, sondern u.a. auch unterschiedliche Haltungen  und Moralvorstellungen.


Veranstalter der Tagung war die St. Johannis GmbH mit dem XENOS-Projekt „Interkulturelle Sensibilisierung in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege“ in Kooperation mit vielen Partnern. Das über 3 Jahre geförderte und durchaus erfolgreiche Projekt läuft im kommenden Februar aus. Zwar hätte das Land Sachsen-Anhalt eine weitere Förderung begrüßt und finanziell unterstützt, in die neue Förderrunde des XENOS-Programms fand es aber bei der Fülle an Anträgen keine Aufnahme mehr.

 

Die Tagungsdokumentation steht ab Mitte Dezember zum Download unter www.kultursensibel-pflegen.de bereit.

 

„Sachsen-Anhalt auf dem Weg

zu einer gesunden Vielfalt“

 

Fachtagung zur Interkulturellen Öffnung in der Pflege

 

9. November 2011,  9.30 – 16.15 Uhr 
Arbeits- und Sozialministerium des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg
XENOS-Projekt "Interkulturelle Sensibilisierung in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege" der St. Johannis GmbH

 

In Fachvorträgen und Diskussionsrunden beschäftigen wir uns mit den Anforderungen und Herausforderungen, die eine zunehmen größer werdende kulturelle Vielfalt in allen Bereichen der Pflege in Sachsen-Anhalt mit sich bringt und ermöglichen erneut eine Vernetzung von Akteuren.

 

Prominente Gäste:

 

Neben Wissenschaftlern und Akteuren aus ganz Deutschland, die ihre neusten Arbeiten präsentieren und ihre Erfahrungen schildern werden, hat sich auch der Minister für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff, zur Fachtagung angekündigt. Der Minister wird ein Grußwort sprechen.

   

Programmablauf:

 

Nach der Begrüßung werden so genannte Impulsreferate gegeben. Den Auftakt macht Dr. Manfred Geiger vom Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft aus Saarbrücken. Er wird über den Demografischen Wandel in der Pflege sprechen.  Danach kommt Dr. Michael Knipper vom Institut für Geschichte der Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen zu Wort: „Interkulturelle Kommunikation: Herausforderungen und Perspektiven für den klinischen Alltag“ lautet sein Vortrag. Der Leiter der Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit am Universitätsklinikum Hamburg – Eppendorf, Niels-Jens Albrecht, wird abschließend eine kleine „Anleitung zur Interkulturellen Öffnung im Krankenhaus“ geben. In den folgenden Themenrunden geht es um die „Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe“ und um die „Interkulturelle Öffnung im Krankenhaus“.  Abgerundet wird die Fachtagung mit einer Diskussionsrunde mit Experten zum Thema: „Ist Sachsen-Anhalt auf dem Weg zu eine gesunden Vielfalt?“ – An allen Programmpunkten können sich die Besucher und Gäste mit Fragen und Anregungen beteiligen. Der allgemeine Austausch der Tagungsteilnehmer ist ausdrücklich erwünscht.

 

Hintergrund:

 

Die Debatte um eine gelingende Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion wird seit Jahren geführt – auch in Sachsen-Anhalt mit einem vergleichsweise eher geringen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Auch in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten ändert sich das Bewusstsein für die zunehmend interkulturellen Heraus-forderungen allmählich. Die Gründe dafür liegen sowohl in der angestrebten professionellen Versorgung der PatientInnen, die vielfältige kulturelle Hintergründe mitbringen, aber auch in der Gestaltung multikultureller Teams aus dem Hintergrund des Fachkräftemangels heraus. Im Zuge einer sich erweiternden Kundenorientierung des Gesundheitswesens werden MigrantInnen als eine neue Zielgruppe entdeckt. Kliniken werben gezielt im Ausland um zahlungskräftige PatientInnen einerseits und qualifizierte Fachkräfte andererseits.

 

Organisiert wird die Tagung von der St. Johannis GmbH – Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienstleistungen und der DAA Deutsche Angestellten-Akademie in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalt, dem Bündnis für Zuwanderung und Integration Sachsen-Anhalt e.V. und dem Forum für eine kultursensible Altenhilfe.


Weitere Informationen: http://www.kultursensibel-pflegen.de/

Pressekontakt: Anne Sailer (0177-6871853)

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere finanzielle Förderung erfolgt durch die Landeszentrale für politische Bildung und das Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt.

 

 

 

"Mit Sieben-Meilen-Stiefeln um die Welt - Die Märchenjurte 2011"

 

Für alle kleinen und großen Freundinnen und Freunde der gepflegten Märchenunterhaltung sei gesagt: Die Planungen für die Märchenjurtensaison 2011 laufen auf Hochtouren. In diesem Jahr decken wir mit 5 Abenden gleich 6 Kontinente ab! Wie wir das schaffen? Seht selbst:

 

Montag, 19.09.2011 um 17:30 Uhr: Brasilien (Südamerika)
Dienstag, 20.09.2011 um 17:30 Uhr: Kanada (Nordamerika)
Mittwoch, 21.09.2011 um 17:30 Uhr: Türkei (Europa + Asien)
Donnerstag, 22.09.2011 um 17:30 Uhr: Australien (Australien)
Freitag, 23.09.2011 um 17:30 Uhr: Demokrat. Republik Kongo (Afrika)

 

Ihr seid natürlich ganz herzlich eingeladen. Euch erwarten neben den Geschichten und Märchen viele interessante Menschen, Spiele, Musik und Überraschungen. Die Märchenjurte findet Ihr wie jedes Jahr auf dem Hof der Anhaltischen Stadtbibliothek in der Zerbster Straße in Dessau.

Alles ist soweit klar. Dann muss nur noch das Wetter mitspielen...

 

Nähere Informationen findet Ihr in unserem Blog unter:

www.maerchenjurte.blogspot.com/

 

 

Podiumsdiskussion

"Gestaltung von Zuwanderung und Integration in Sachsen-Anhalt"

zur Landtagswahl 2011

 

Das Bündnis für Zuwanderung und Integration in Sachsen-Anhalt e.V., die St. Johannis GmbH und das Multikulturelle Zentrum e.V. veranstalten am

16. Februar 2011 ab 17:00 Uhr

im Brauhaus "Zum Alten Dessauer"

Lange Gasse 16, 06844 Dessau-Roßlau

 

eine Podiumsdiskussion mit SpitzenkandidatInnen und Vertretern der demokratischen Parteien.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Mit welchen Ideen und Vorstellungen zu den Themen Migration und Integration wollen die demokratischen Parteien die Entwicklung Sachsen-Anhalts gestalten.

 

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Wir laden Sie dazu sehr herzlich ein und würden uns freuen, Sie in Dessau-Roßlau als Gast begrüßen zu dürfen. 

 
 

Advent im Hof

startet am 1. Dezember 2010

Der Jugendmigrationsdienst der Stiftung Evang. Jugendhilfe St. Johannis und das Projekt „Migration erlebbar machen“ der Sankt Johannis GmbH organisieren auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Dessau – Roßlau das vorweihnachtliche Projekt „Advent im Hof“ im Rathausinnenhof der Stadt.

advent2010advent2010
Die Idee eines erlebbaren Adventskalenders wurde zum ersten Mal im Jahre 2006 im Rathausinnenhof realisiert, um allen großen und kleinen Kindern die Wartezeit zu verkürzen. In den vergangenen Jahren wurden die Abende durch den Einsatz verschiedener Vereine und Institutionen der Stadt Dessau – Roßlau  mit Märchen, Weihnachtsbasteleien, vorweihnachtlicher afrikanischer Musik, Weihnachtsbräuchen aus aller Welt  u.v.m. ausgefüllt.

In der diesjährigen Adventszeit vom 01.12. – 17.12.2010 soll sich erneut von Montag bis Freitag jeden Abend um 17.30 Uhr mit dem Läuten der Rathausuhr die Tür zum historischen Innenhof öffnen, um Kindern  und ihren Familien diese Zeit noch schöner und spannender werden zu lassen. Auch für dieses Jahr sind die einzelnen Tage von „Advent im Hof“ inhaltlich schon vergeben und es ist für die einzelnen Aktiven zu einer Tradition geworden, sich für und mit Kindern in dieser Zeit zu begeistern.

Eine Neuheit gibt es neben Bewährtem: Am Tag des Ehreamtes beteiligen sich erstmals Studenten des Fachbereichs Design an der Ausgestaltung des Abends. So können die Kinder am Nikolaustag ihren Nikolaus selbst designen...

 

Webseite des XENOS-Projektes nun online

 

Webseite.jpgWebseite.jpgDie Webseite des XENOS-Projektes "Interkulturelle Sensibilisierung in der Gesundheits, Kranken- und Altenpflege" ist ab sofort unter www.kultursensibel-pflegen.de zu erreichen. Die Seite versteht sich als thematische Ergänzung der Projektarbeit mit einem Überblick über den Themenbereich der kultursensiblen Pflege in allen Bereichen. Ebenso stellt sich das Projekt mit allen Angeboten vor und  macht neugierig auf das persönliche Kennenlernen der MitarbeiterInnen.

 Unter der Rubrik "Aktuelles" ist die Tagungsdokumentation der Fachtagung "Kultursensibilität in der Pflege in Sachsen-Anhalt" vom 07. Juni 2010 im Gesundheits- und Sozialministerium in Magdeburg zu finden.

 

 

Die Vielfalt Afrikas ist zu Gast in der Märchenjurte 2010

 

Am Montag, d. 20.09.2010 öffnet um 17:30 Uhr die Märchenjurte auf dem Hof der Stadtbibliothek für Kinder und Erwachsene wieder ihre Pforten. Eine Woche lang werden hier Menschen aus aller Welt Geschichten und Märchen aus ihrer Heimat vorlesen oder erzählen. 

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Doch diesmal geht es nicht mit Märchen und Geschichten rund um die Welt - diesmal bleiben wir auf dem afrikanischen Kontinent. Durch die Fußballweltmeisterschaft habt Ihr vielleicht etwas über Südafrika gehört. Es gibt aber neben Südafrika noch 52 weitere Staaten auf dem Kontinent. 5 davon werdet Ihr etwas näher kennen lernen können: Mosambik, Niger, Algerien, Togo und Burkina Faso. Seid Ihr gespannt? Ab dem 20. September ist es wieder soweit. Also, herzlich Willkommen zur Vielfalt Afrikas...


Die Märchenjurte ist ein Projekt vom Jugendmigrationsdienst der Stiftung Evang. Jugendhilfe St. Johannis, dem interkulturellem Bildungsprojekt „Migration erlebbar machen“ der St. Johannis GmbH und dem Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau in Kooperation mit der Anhaltischen Landesbücherei und den Pfadfindern vom Stamm Jacobus / Dessau. Die Märchenjurte ist ein Beitrag zur Interkulturellen Woche 2010 in Dessau-Roßlau.

Eindrücke aus den vergangenen Jahren finden Sie unter

www.maerchenjurte.blogspot.com

 

Großer Andrang bei der Fachtagung „Kultursensible Pflege

in Sachsen-Anhalt“

Unterzeichnung des Memorandums für kultursensible Altenhilfe

 

Sehr zufrieden zeigten sich die Organisatoren der Tagung vom XENOS-Projekt "Interkulturelle Sensibilisierung in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege" der St. Johannis GmbH gestern in Magdeburg. Mit ca. 170 Teilnehmern aus ganz Deutschland lag man weit über den Erwartungen. Bei der 1. Tagung zur „Kultursensiblen Pflege“ in Sachsen-Anhalt tauschten sich Mitarbeiter aus Krankenhäusern, Auszubildende der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege, Vertreter aus Ministerien, verschiedenen Trägern, Vereinen und Projekten der Pflege und der sozialen Arbeit, aber auch die Integrationsbeauftragte der Landesregierung über das Thema „Kultursensible Pflege“ im Ministerium für Gesundheit und Soziales aus.

Dabei ging es vor allem darum, „kultursensible Pflege“ als wichtigen Baustein der Pflege zu etablieren, um dadurch in Zukunft Standortvorteile zu schaffen. Derzeit werden in Sachsen-Anhalt noch wenige Menschen mit Migrationshintergrund in den Einrichtungen der stationären und  ambulanten Pflege betreut. Dies werde sich jedoch in den kommenden Jahren auch in Sachsen-Anhalt dramatisch ändern. Zudem sind auch im Pflegebereich immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund tätig. „Wir wollen vorbereitet sein, um alle Pflegebedürftigen adäquat behandeln zu können. Da geht es nicht nur um die Überwindung von Sprachbarrieren. Man wolle künftig ein Pflegeangebot für alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft anbieten und dies natürlich auch in einer Pflegecharta festhalten“, sagt Florian Schulze. Anregungen aus jahrelanger Arbeit brachten zum Beispiel Fernando Angel Cubillos vom Transkulturellen Pflegedienst Hannover und Meltem Baskaya vom KomZen in Berlin ein.

Unterzeichnet wurde zudem das „Memorandum für eine Kultursensible Altenhilfe“ in Sachsen-Anhalt von der St. Johannis GmbH, der Deutschen Angestellten Akademie Braunschweig – Dessau – Kassel, der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalt und dem Diakonischen Werk Mitteldeutschlands.


Im kommenden Jahr soll es die nächste Fachtagung zum Thema geben.

 

 

Siegerehrung beim Integrationswettbewerb

 

Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ der Stiftung Bürger für Bürger kommen aus Mülheim an der Ruhr, Kehl und Dessau-Roßlau.

Die Bundessieger sowie fünf Anerkennungspreise wurden gestern Abend bei einer großen Preisverleihung im Roten Rathaus in Berlin im Beisein von rund 200 Gästen bekannt gegeben und ausgezeichnet. An dem bundesweiten Wettbewerb hatten sich insgesamt 179 Projekte aus ganz Deutschland beteiligt.

Klaus Riegert, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, regte an, dass die ausgezeichneten Projekte auch andernorts nachgeahmt und umgesetzt werden sollten, da bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration sei.

 

Sieger wurde das Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim an der Ruhr mit ihrem Projekt Kulturbotschafter/innen, die anderen Jugendlichen ausgewählte Kulturstätten vorstellen. Den zweiten Platz belegte das Kriminalpädagogische Konfliktmanager-Projekt „Rückenwind“ des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Kehl.

 

Dritter Bundessieger wurde das Projekt "Mit Sieben-Meilen-Stiefeln um die Welt" (kurz: Die Märchenjurte), eine Gemeinschaftsaktion von Jugendmigrationsdienst Dessau-Roßlau und dem Projekt "Migration erlebbar machen" der St. Johannis GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau und freundlicher Unterstützung von Anhaltischer Landesbücherei, den Pfadfindern vom Stamm Jacobus und dem Anhaltischen Theater.

 

In der echten Jurte, die auf dem Hof der Anhaltischen Landesbücherei von den Pfadfindern errichtet wird, lesen und erzählen Zuwanderinnen und Zuwanderer seit 2007 im Rahmen der Interkulturellen Woche von 17:30 – 18:00 Uhr Geschichten und Märchen aus ihrer Heimat. Dazu gibt es an jedem Abend Spiele, Aktionen, Leckerbissen und Wissenswertes rund um das Herkunftsland der Erzählerinnen und Erzähler.

 

Nach einer 10minütigen Projektpräsentation nahmen Astrid Bergmann (Jugendamt Dessau-Roßlau) und Florian Schulze (St. Johannis GmbH) die Auszeichnung am Vorabend in Berlin entgegen.

 

Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 EUR, 2. Preis: 1.500 EUR, 3. Preis: 1.000 EUR sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 EUR, ein undotierter) sowie Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche
Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte).
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

 


Die Dokumentation zum Wettbewerb finden Sie hier:

Die Bildergalerie der Preisverleihung zum Anschauen und Herunterladen hier:

 

 

Aktion „Mit Sieben-Meilen-Stiefeln um die Welt“ wird Landessieger in Sachsen-Anhalt im Integrationswettbewerb der Stiftung „Bürger für Bürger“

Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ der Stiftung Bürger für Bürger stehen fest. Aus 179 Bewerbungen wählte eine prominent besetzte Jury am 13. Januar 2009 die Landessieger aus den Bundesländern. Die daraus ermittelten Bundessieger sowie Anerkennungspreise werden bei einer großen Preisverleihung am 10. März im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt.


Landessieger in Sachsen-Anhalt wurde die Aktion „Mit Sieben-Meilen-Stiefeln um die Welt“ als Kooperation von Jugendmigrationsdienst  und Projekt „Migration erlebbar machen“ der St. Johannis GmbH – Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienstleistungen mit dem Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau, Abteilung Jugendförderung und der Anhaltischen Landesbücherei mit freundlicher Unterstützung der Pfadfinder vom Stamm Jacobus – Dessau.


Im Rahmen der Interkulturellen Woche öffnete sich 2008 zum mittlerweile dritten mal über eine Woche an jedem Abend die „Märchenjurte“ auf dem Freigelände der Stadtbibliothek ihre Pforten. In einer echten Jurte lesen und erzählen Zuwanderinnen und Zuwanderer Märchen und Geschichten aus ihrer Heimat. Sie stammen zum Beispiel aus Japan, dem Senegal, Bosnien, Australien, Ungarn oder Syrien. Die Kinder kommen in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern und erhalten in einer halben Stunde einen kindgerechten Einblick in ein fremdes Land. Denn was sie mit Kindern auf aller Welt eint, ist die Liebe zu Geschichten und Märchen, die sie in andere Welten entführen und ihre Phantasie anregen. Kulturelle Vielfalt wird durch Märchen, die muttersprachliche Begrüßung der Zuwanderer sowie thematisch damit verbundene kleine Aktionen spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt.


Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb sollen vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen identifiziert, anerkannt und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Besonderen Wert legte die Jury darauf, dass Migrantinnen und Migranten sich gemeinsam mit Einheimischen für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen engagieren.


Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 EUR, 2. Preis: 1.500 EUR, 3. Preis: 1.000 EUR sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 EUR), Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte) sowie Fortbildung.

Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

 

 

Advent im Hof 2008

 

Das Warten auf das Weihnachtsfest fällt schwer. Da kann ein Adventskalender sehr gut unterstützen, allen großen und kleinen Kindern die Wartezeit zu verkürzen. Noch dazu, wenn es sich um erlebbaren Kalender handelt, der sich in diesem Jahr im historischen Rathausinnenhof öffnet. Gemeinsam arrangieren der Jugendmigrationsdienst der St. Johannis GmbH und das Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Dessau den „Advent im Hof“.

 

Von Montag bis Freitag wird sich jeden Abend um 17.30 Uhr mit dem Läuten der Rathausuhr die Tür zum historischen Innenhof öffnen. Dahinter erwartet die Kinder und ihre Familien eine vorweihnachtliche Überraschung. So werden Märchen erzählt, Adventsgestecke, umweltverträgliche Verpackungen und Strohsterne gebastelt, Kerzen verziert, Lieder gesungen und Weihnachtsbräuche aus aller Welt vorgestellt.

 

Gestaltet werden diese Abende von Vereinen und Institutionen der Stadt Dessau-Roßlau, die sich darauf freuen, den Kindern und ihren Familien die Adventszeit noch schöner und spannender zu gestalten.

 

 

 

Das gesamte Programm finden Sie auch unter den Internetadressen www.jungundlos.de und

www.dessau-rosslau.de.

 

 

Videowettbewerb "Demokratische Welten" - ein Beitrag der St. Johannis GmbH unter den Preisträgern

 

 

Fast zweihundert Filmfreunde waren der Einladung des Offenen Kanal Dessau gefolgt und haben sich alle 14 Wettbewerbsbeiträge angeschaut. An dem Wettbewerb nahmen auch die JMD Dessau-Roßlau und Bernburg mit zwei Beiträgen teil: Dem Film "Die Geschichte des Namens" von Florian Schulze und dem Film "Das perfekte Dinner" von Anne Greiser.

Die Jury hat sich für die Preisvergabe in folgenden drei Kategorien
entschieden:

- "Die beste Vorstellung von Fremden"
- "Ungewöhnlichste Darstellung"
- "Beste Darstellung multikultureller Normalität"

Der 2. Preis in der Kategorie "Die beste Vorstellung von Fremden"
ging an den Film "Das perfekte Dinner" von Anne Greiser. Herzlichen Glückwunsch!

 

 


 

Bürgerpreis der Stadtsparkasse Dessau für Projekt des Jugendmigrationsdienstes

 

Dessau-Roßlau: Als eines von 5 Projekten hat die Aktion "Advent im Hof" im Rahmen des Bürgerpreises der Stadtsparkasse Dessau eine Auszeichnung erhalten. Im Rahmen einer Veranstaltung in den Räumen der Stadtsparkasse Dessau erhielt am 13.März 2008 die Kooperation von Jugendmigrationsdienst Dessau-Roßlau der St. Johannis GmbH und Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau eine großzügige finanzielle Unterstützung für ihr Vorhaben.

Vom 01. bis 22. Dezember 2008 wird sich werktags mit dem Glockenschlag der Rathausuhr das große Adventstor zum historischen Rathausinnenhof öffnen. Hinter der Tür wartet dann jeweils eine neue Überraschung für Kinder, Eltern und Großeltern, die von Dessau-Roßlauer Vereinen und Institutionen ausgestaltet wird. Dazu zählen Bastelaktionen, Märchen, Berichte über das Weihnachtsfest aus anderen Ländern der Welt sowie Musik und jede Menge Spass. So wird die Wartezeit auf Weihnachten angenehm verkürzt. Und dieses Jahr mit freundlicher Unterstützung der Stadtsparkasse Dessau!

 


 

Die "Märchenjurte" erhält Bürgerpreis 2007 der Stadtsparkasse Dessau

 

Dessau/MZ. Der diesjährige Bürgerpreis "Für mich, für uns, für Dessau" geht an den Verein Springmaus, die Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis und den Verein Naturbad Mosigkau. Konrad Dormeier, Vorstand der Sparkasse, zeichnete die Preisträger am Dienstag auf einer Veranstaltung in der Hauptstelle aus. Mit dem Bürgerpreis, der zum vierten Mal verliehen wurde, würdigt die Sparkasse beispielhaftes ehrenamtliches Engagement. 

 

Die Stiftung Evangelische Jugendhilfe erhält eine Förderung für das Projekt "Märchenjurte: Mit Sieben-Meilen-Stiefeln um die Welt". Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird auch im Rahmen der Interkulturellen Woche 2007 wieder eine Märchenjurte aufgeschlagen, wo Menschen aus aller Welt Märchen aus ihrer Heimat lesen werden. Das Projekt von Jugendmigrationsdienst und interkulturellem Bildungsprojekt „Mixed up World“ der Stiftung Evang. Jugendhilfe St. Johannis läuft  in Kooperation mit dem Jugendamt, der Stadtbibliothek und den Pfadfindern.

Wie in den anderen Jahren habe die Jury wieder vor keiner leichten Aufgabe gestanden, sagte Sparkassen-Vorstand Dormeier: "Es waren durchweg interessante Projekte."

 

Eines der wichtigsten Kriterien für die Preisvergabe sei, ob das jeweilige Projekt zu einer Netzwerkbildung beitrage oder diese initiiere.

 

Außerdem bewerte die Jury die gesellschaftliche Relevanz der Projekte, die Vorbildwirkung und den innovativen Charakter sowie den nachhaltigen Nutzen. Wichtig sei ferner die Breitenwirkung: "Wir fördern keine Elite. Es geht darum, viele Menschen zu erreichen."

 

Bei der "Märchenjurte" werde mit relativ geringem Aufwand eine originelle Idee umgesetzt, die den Dialog der Kulturen fördere.

 


 

2005: Projekt der Stiftung wurde ausgezeichnet

 

Das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ unterstützt das zivilgesellschaftliche Engagement im Alltag.

 

Zum vierten Mal in Folge hatte das Bündnis 2004 den Wettbewerb „ Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgeschrieben. Aus den 420 Einsendungen wurden vom Beirat des Bündnisses 102 Projekte als besonders vorbildlich ausgewählt und mit Preisen zwischen 1.000 und 5.000 € honoriert.

Unter den Preisträgern befindet sich neben zwei weiteren Initiativen aus Sachsen-Anhalt auch die Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis.

 

Mit 2.000 € ausgezeichnet ist die Stiftung für die Projekttage „Migrantinnen und Migranten im Gesundheitswesen – interkulturelle Sensibilisierung für Auszubildende in der Krankenpflege“.

ReferentInnen ausländischer Herkunft, die fundierte Kenntnisse über Geschichte, Kultur, sozialisatorische Standards, religiöse und familienorientierte Werte ihrer Herkunftsländer besitzen und Methoden interkultureller Pädagogik beherrschen, sind innerhalb der Projekttage die Teamerinnen und Teamer. Sie vermitteln Besonderheiten des Krankheitsverständnisses in ihren Herkunftsländern, dort vorkommende Methoden der Heilung und Krankenpflege, aber auch Richtlinien für den Umgang mit PatientInnen in hiesigen Einrichtungen. Dabei spielen Kultur und Religion eine große Rolle. Aber auch die Vermittlung von Begriffen wie Migration , interkulturelle Kompetenz und interkulturelle Öffnung sind Teil der Projekttage.

 

Ebenso werden Zahlen und Fakten zum Thema „AusländerInnen in Deutschland“ und die unterschiedlichen Aufenthaltstitel mit den möglichen Einschränkungen bei medizinischer Versorgung erläutert. Ergänzt werden die thematischen Blöcke durch Übungen aus dem Programm „Eine Welt der Vielfalt“ und interkulturellen Spielen zur Auflockerung. Zum Abschluss gibt es eine kulinarische Auseinanderseztung mit dem „Fremden“ in Form eines gemeinsamen Essens, an dem gleichzeitig praktisch die Essensversorgung muslimischer PatientInnen thematisiert wird.

In einer presseöffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 03. Februar 2005 um 11.00 Uhr im Festsaal des Stadthauses Halle werden die drei Initiativen aus Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

 

Die Preisverleihung werden die Oberbürgermeisterin Frau Ingrid Häußler und Frau Undine Kurth, MdB sowie ein Mitglied des Beirates des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz“ vornehmen.

 

Mehr zum Bündnis für Demokratie und Toleranz

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