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Großer Andrang bei der gestrigen Tagung „Kultursensible Pflege in Sachsen-Anhalt“ - Unterzeichnung des Memorandums für kultursensible Altenhilfe

 

Sehr zufrieden zeigten sich die Organisatoren der Tagung vom XENOS-Projekt "Interkulturelle Sensibilisierung in der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege" der St. Johannis GmbH gestern in Magdeburg. Mit ca. 170 Teilnehmern aus ganz Deutschland lag man weit über den Erwartungen. Bei der 1. Tagung zur „Kultursensiblen Pflege“ in Sachsen-Anhalt tauschten sich Mitarbeiter aus Krankenhäusern, Auszubildende der Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege, Vertreter aus Ministerien, verschiedenen Trägern, Vereinen und Projekten der Pflege und der sozialen Arbeit, aber auch die Integrationsbeauftragte der Landesregierung über das Thema „kultursensible Pflege“ im Ministerium für Gesundheit und Soziales aus.

Dabei ging es vor allem darum, „kultursensible Pflege“ als wichtigen Baustein der Pflege zu etablieren, um dadurch in Zukunft Standortvorteile zu schaffen. Derzeit werden in Sachsen-Anhalt noch wenige Menschen mit Migrationshintergrund in den Einrichtungen der stationären und  ambulanten Pflege betreut. Dies werde sich jedoch in den kommenden Jahren auch in Sachsen-Anhalt dramatisch ändern. Zudem sind auch im Pflegebereich immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund tätig. „Wir wollen vorbereitet sein, um alle Pflegebedürftigen adäquat behandeln zu können. Da geht es nicht nur um die Überwindung von Sprachbarrieren. Man wolle künftig ein Pflegeangebot für alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft anbieten und dies natürlich auch in einer Pflegecharta festhalten“, sagt Florian Schulze. Anregungen aus jahrelanger Arbeit brachten zum Beispiel Fernando Angel Cubillos vom Transkulturellen Pflegedienst Hannover und Meltem Baskaya vom KomZen in Berlin ein.

Unterzeichnet wurde zudem das „Memorandum für eine Kultursensible Altenhilfe“ in Sachsen-Anhalt von der St. Johannis GmbH, der Deutschen Angestellten Akademie Braunschweig – Dessau – Kassel, der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalt und dem Diakonischen Werk Mitteldeutschlands.


Im kommenden Jahr soll es die nächste Fachtagung zum Thema geben.     


Foto: Anke Schulze


Unterzeichner des Memorandums (von links nach rechts):

Kristin Schulze (Diakonisches Werk Mitteldeutschland), Susi Möbbeck (Integrationsbeauftragte Sachsen-Anhalt), Jana Geißler-Möbius (DAA) und Klaus Roth (St. Johannis GmbH)

 

Informationen auch im Internet unter www.sanktjohannis.org


Ansprechpartner:

Florian Schulze

XENOS-Projekt "Interkulturelle Sensibilisierung

in der Gesundheits-,Kranken- und Altenpflege"

St. Johannis GmbH

Albrechtsplatz 6

06844 Dessau-Roßlau

Tel: 0340 / 6612713

Fax: 0340 / 6612729

Mobil: 0175 / 7921361


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Anne Sailer

0177/6871853

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