Weiterbildungen
WB 1 | Systemisches Denken und Handeln im Kontext der Erziehungshilfen Die TeilnehmerInnen werden in systemisches Denken und Handeln im Hinblick auf die Kinder- und Jugendhilfe eingeführt. Es werden Handlungsmöglichkeiten vermittelt, die ein zielgenaueres Vorgehen in der Arbeit ermöglichen sowie versöhnliche Strategien im Umgang mit den Familien. Es werden eine Erweiterung des Methodenrepertoires sowie auch die grundlegende Befähigung für die Arbeit mit den Eltern angestrebt, so dass die Professionalität der MitarbeiterInnen in der jetzt ausgeübten Tätigkeit erhöht wird. Methoden sollen u.a. sein: |
WB 2 | Medienpädagogik Medienalltag von Kindern und Jugendlichen Medien sind heute ein alltäglicher Bestandteil der Welt, in der wir leben, auch für Kinder und Jugendliche. Deswegen ist es für Erzieherinnen und Erzieher wichtig zu wissen, wie diese Medien erleben. Wie sieht überhaupt der Medienalltag von Kindern aus? Was sollte beachtet werden, wenn Kinder fernsehen oder erste Erfahrungen mit dem Computer sammeln? Welche Sendungen sind empfehlenswert? Wo liegen Gefahren, wo Möglichkeiten der Mediennutzung? Wie können Erwachsene den Medienalltag von Kindern aktiv begleiten, um ihnen einen verantwortungs-bewussten Umgang mit Medien zu ermöglichen? Wie empfehlenswert sind Computerspiele? |
WB 3 | Erlebnispädagogik Durch Erlebnisse Erziehungsdefizite ausgleichen Immer öfter wir die Erlebnispädagogik angewendet und oft ist es eine gute Möglichkeit, bei den vorwiegend Jugendlichen ein Erziehungsdefizit auszugleichen. Durch die Erlebnisse werden pädagogische Ziele erreicht. In der Erlebnis-Pädagogik ist man meistens mit den Kindern und Jugendlichen in der Natur und erlebt etwas Außergewöhnliches. Die Erlebnispädagogik kommt bei folgenden Erscheinungen zum Zuge: Verfall körperlicher Tauglichkeit, Mangel an Sorgsamkeit, Mangel an Initiative und Spontanität, Mangel an menschlicher Anteilnahme. Durch die körperliche Tätigkeit, die Hilfestellung anderen Personen gegenüber und die Abhängigkeit des einen vom andern werden die Sozialkompetenzen der Jugendlichen und Kindern gesteigert. |
WB 4 | Elternarbeit Ziel: Sicherheit im Umgang mit Eltern und Entwicklung Ihrer eigenen Haltung auf der Gratwanderung zwischen dem Schutz des Kindes und der Integration seiner Eltern. Kennen lernen und Nutzen konstruktiver Möglichkeiten, Eltern für eine Kooperation zu motivieren. Inhalt: Wie gestalte ich den Kontakt zu den Eltern also am sinnvollsten? Wie gehe ich mit Konkurrenz-Situationen um? Wie reflektiere ich mit den Eltern problematische Verhaltensweisen ihren Kindern gegenüber ohne es mir als „Besserwisser“ zu verscherzen? Wie verhalte ich mich, wenn die Eltern mir Vorwürfe machen? Was erfordert Elternarbeit im Rahmen der Hilfen zur Erziehung? Diese und andere nahe liegende Fragen werden aufgegriffen und Lösungen erarbeitet. Ein Wechsel von Inputs durch die Referenten und Praxisbeispielen der Teilnehmer/-innen sorgt für eine lebendige Arbeitsatmosphäre. Konkrete Übungen in Rollenspielen helfen, das Erlernte im geschützten Rahmen der Kleingruppe in die eigene Arbeitsweise zu integrieren. |
WB 6 | Moderationsausbildung Unsere Fachkräfte werden oft mit Leitungs- oder Moderationsaufgaben (TeamleiterInnen) betraut. Diese neue Herausforderung zu leiten und zu motivieren führt oft zu Überforderungs- und Unsicherheitsgefühlen. In diesem Seminar sollen Führungskompetenzen (wieder-) entdeckt und entwickelt werden. Welches Handwerkszeug dafür habe ich schon und was muss ich mir noch aneignen, um meine Funktion mit Klarheit, Freude und ohne Leidensdruck auszufüllen? Wie kann ich • meine eigene, zu mir passende Führungsidentität entwickeln, • Mitarbeiter erfolgreich unterstützen und leiten, • Krisen und Konflikte konstruktiv lösen, • das Team zukunftsfähig weiterentwickeln? In diesem Seminar werden mit unterschiedlichen Methoden der systemischen Beratung und des systemischen Coachings Strukturen und Rollen neu überprüft und Veränderungsmöglichkeiten entworfen. |
WB 7 | Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft Wirkungsvoller Kinderschutz braucht qualifizierte Fachkräfte. Diesbezüglich sind mit Einführung des § 8a SGB VIII insbesondere an die Fachkräfte Freier Träger verbindliche Anforderungen bestimmt worden, die im eigenverantwortlichen Umgang mit kindeswohlgefähr-denden Situationen spezifische Kompetenzen erfordern. Unser Angebot richtet sich an solche Fachkräfte und bietet diesen die Möglichkeiten, sich qualifizierend und reflektierend mit solchen s. g. Kernkompetenzen, wie Aufgaben- und Rollenverständnis, Kooperation, Rechtskenntnis, Prozessgestaltung und Diagnostik zu befassen. Die Qualifizierung hat spezielle auf die Handlungskompetenzen von Fachkräften (der Jugendhilfe) ausgerichtete Ziele, die sich bestimmen lassen als:
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WB 9 | Deeskalationstrainer Deeskalation ist in erster Linie präventive beziehungsaufbauende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es geht darum Gewaltsituationen zu vermeiden und beim Auftreten die richtigen verbalen und körperlichen Strategien anwenden zu können. Zum Beispiel ist das PART®-Konzept eine Reaktion auf diese Fortbildungsbedürfnisse und berücksichtigt alle wesentlichen Forderungen, die an eine Qualifizierung von Mitarbeitern zu stellen sind. Dabei wird konsequent durchgehalten, den aggressiven oder auch gewalttätigen Klienten als einen Menschen in einer Krise und damit verbundenem Kontrollverlust anzusehen und nicht als Gegner. Dementsprechend wird der größte Wert darauf gelegt, es gar nicht erst zu körperlichen Auseinandersetzungen kommen zu lassen (präventive Maßnahmen und verbale Deeskalation haben Vorrang). Für Situationen, in denen doch einmal körperliche Interventionstechniken notwendig werden sollten, werden innerhalb des PART®-Konzepts aus berufsethischen, rechtlichen (Stichwort: Garantenpflicht) und ggf. therapeutischen Gründen nur solche gelehrt, die dem Klienten keinen Schmerz zufügen oder ihn körperlich schädigen. Dabei werden auch die Sicherheitsbedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigt. |
WB 12 | Heilpädagogische Arbeit mit auffälligen Kindern und Jugendlichen Der heilpädagogische Ansatz zielt auf die Betreuung und Förderung von jungen Menschen im Rahmen der Hilfen zur Erziehung. Die heilpädagogische Förderung ist grundsätzlich auf die Gesamtförderung, d.h. auf die Förderung der emotionalen, motorischen, sensorischen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten ausgerichtet. Inhalt: Heilpädagogische Förderbereiche und deren Möglichkeiten in der Jugendhilfe bei sexuell auffälligen Kindern und Jugendlichen sowie spezielle heilpädagogische Methoden und deren Umsetzung in Gruppen- und Einzelübungen. |



